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Neuigkeiten
13.09.2018, 08:12 Uhr | Rudolf Götz
CDU/FDP-Gruppe besucht Domäne Stauffenburg

Foto: Gerrit Lober

Diesmal suchte die CDU/FDP-Gruppe die Domäne Stauffenburg auf. Vielen Seesenern ist das Gebäude noch aus früheren Zeiten in Erinnerung, als sich dort ein Gourmet-Restaurant befand. Seit vielen Jahren nun ist es das Ruferhaus, in dem stille Einkehr im christlichen Sinne gehalten werden kann, aber auch Tagungsräume angemietet werden können. Die Pfingstfreizeiten der evangelischen Jugend Seesen finden dort im jährlichen Rhythmus statt. Die Hausleitung, Frau Andrea Hartmann, stellte das Haus vor. Eine neu eingerichtete Küche, viele Einzelzimmer und Mehrbettzimmer sowie 2 Tagungsräume runden das Angebot ab. Bei rechtzeitiger Planung können dort Freizeiten, Seminare und Übernachtungen gebucht werden.

Besonders angetan war man vom Zustand des Gebäudes. Kaminzimmer, Treppenhaus, das Gewölbe und die weiten Flure wurden im Laufe der Jahre im Sinne des Denkmalschutzes renoviert. Hierbei wurden verborgene Türen, verdeckte Wandmalereien und vieles andere entdeckt. Durch entsprechende Arbeitseinsätze, aber immer im engen Kontakt mit dem Denkmalschutz, wird die Unterhaltung des Gebäudes kontinuierlich fortgesetzt. Man kann förmlich nachvollziehen, wie früher die Domänenbewirtschaftung von hier aus organisiert wurde. Ein besonderer Glücksfall war, dass Familienangehörige der Verwalterfamilie von 1916 alte Fotos von damals zur Verfügung stellen konnten. Vieles aus der alten Zeit kann so nachvollzogen werden.

Soweit es der laufende Betrieb ermöglicht, kann man auch bei einer Spontaneinkehr bewirtet werden. Die Domäne Stauffenburg ist ein Kleinod im Süden der Stadtgrenze.

Durch die günstige verkehrsgeografische Lage wird Seesen zusehends attraktiver als Wohnstandort. Ein Anziehen der Nachfrage nach Bauplätzen ist spürbar. Die bisher geltenden Kriterien, möglichst Baulücken aufzufüllen und entsprechende Angebote in den Kernbereichen der Ortsteile und der Stadt zu erschließen, bleibt weiterhin Ziel. Um aber einmal die Optionen in Seesen und den Ortsteilen für Bauplätze zu ermitteln, wird die CDU/FDP-Gruppe eine Bereisung durchführen. Anschließend, nach einer entsprechenden Auswertung, müssten dann durch die Verwaltung Gespräche mit den Grundstückseigentümern durchgeführt werden. Ziel ist es, in Seesen und in den Ortsteilen jederzeit ausreichend Bauland anbieten zu können.

Die Bemühungen der letzten Jahre, gerade in Rhüden neue Optionen zu entwickeln, haben sich bisher als sehr schwierig gezeigt. Nur ein Bauplatz hat sich bisher aus diesen Planungen ergeben. Die CDU/FDP-Gruppe sieht sich in der Verantwortung, die politischen Weichen für ein ausreichendes Bauplatzangebot zu stellen. Sie bleibt am Thema dran.

 

Bereits jetzt schon wird die Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 durch einen entsprechenden Beschluss des Rates der Stadt Seesen vorbereitet. Es ist richtig, dass diese Wahl mit der Europawahl an einem Tag durchgeführt wird. So haben die Bürgerinnen und Bürger der Stadt ihre Stimme nicht nur für Europa abzugeben, sondern auch für den kommunalen Bereich.

 

aktualisiert von Gerrit Lober, 14.09.2018, 08:14 Uhr