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31.01.2018, 11:47 Uhr | Rudolf Götz
Krippenplätze in Münchehof und Seesen wurden geschaffen
Mehr Betreuung für Schüler in den Ferienzeiten
 

Die CDU-Fraktion befasste sich mit dem Thema Krippenplätze für Seesen. Bekanntlich wurde durch entsprechende Anträge die Einrichtung einer Kinderkrippe mit 13 Plätzen in der alten Schreibschule auf den Weg gebracht. Mittlerweile ist dort der Betrieb aufgenommen. Am Anfang waren es 3 Kleinkinder die betreut werden, zwischenzeitlich ist die Zahl der Kinder auf 7 angewachsen und wird weiter zunehmen.

Ebenfalls wurde die Baumaßnahme im Kindergarten Münchehof beendet. Mit dem 01. Februar kann nun auch dort der Betrieb aufgenommen werden. Übrigens hatte sich die SPD im Rat gegen die Errichtung von Krippenplätzen in Münchehof gewandt. Mit diesem Anbau, bei dem ca. 350.000 Euro verbaut wurden, kann man im DRK-Kindergarten Räumlichkeiten für 15 Krippenkinder vorweisen. Schon jetzt wird die volle Belegzahl erreicht. Einen besseren Beweis für die Richtigkeit der Beschlussfassung im Rat ist wohl kaum möglich.

Mit einmonatiger Verzögerung ist nunmehr die Realisierung dieses Projektes abgeschlossen. Während der Baumaßnahmen gab es die mittlerweile üblichen Unwägbarkeiten. Diese konnten durch den Einsatz der Kindergartenleiterin Sabine Wendt und von dem DRK-Vorsitzenden Dieter Kolle ausgeräumt werden. Hervorzuheben ist auch der Einsatz der Hochbauabteilung der Stadt Seesen.

Die CDU-Fraktion wird es sich weiterhin zur Aufgabe machen, nicht nur die Betreuungssituation für das Kindergartenalter kontinuierlich zu verbessern, sondern auch ein Augenmerk auf die Kinder im schulpflichtigen Alter legen. Hat sich doch herausgestellt, dass es für berufstätige Eltern sehr schwierig ist, Betreuungsangebote in den Schulferien, sei es Ostern, im Sommer oder im Herbst vorzuweisen. Danach müssten die bisherigen Angebote ausgeweitet werden, da die Nachfragen, wie in diesem Jahr, in der Osterzeit nicht alle bedient werden konnten.

Da hier eine große Lücke besteht, wird ein entsprechender Antrag an die Verwaltung der Stadt gestellt. Danach wäre es denkbar, die Mitarbeiter im Jugendfreizeitzentrum hierfür stärker in Anspruch zu nehmen.

An dem wichtigen Ziel, eine kinderfreundliche Stadt zu sein, wird man ständig arbeiten müssen. Dazu gehört es, die vorhandenen Ressourcen der Stadt besser auszuschöpfen.

aktualisiert von Gerrit Lober, 31.01.2018, 11:53 Uhr