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21.02.2018, 13:09 Uhr | Rudolf Götz
Bolzplatz am Spottberg bleibt; Planungsphase für Feuerwehr Seesen eröffnet

Möglichkeiten eines Neubaus bzw. Erweiterung wurden durch die Stadtverwaltung erläutert und die Wichtigkeit des Standorts durch den Stadtbrandtmeister betont.

Bolzplatz am Spottberg ist besonders schützenswert und soll mit Sperrvermerk vor Bebauung geschützt werden.

Foto: Christiane Raczek

Die CDU/FDP-Gruppe traf sich im Feuerwehrgerätehaus der Feuerwehr in Seesen. Mit dabei waren für die Feuerwehr Thomas Kohlstedt, Jürgen Warnecke und Thomas Bettner, als Ordnungsamtsleiter Uwe Zimmermann. Um sich ein Gesamtbild von der Liegenschaft zu machen wurden sämtliche Räume gezeigt, die von der Feuerwehr genutzt werden. Schon hierbei war erkennbar, dass gerade die Werkstatt mit Nebengelassen nicht mehr den Ansprüchen genügt.

Bei der anschließenden Besprechung erläuterte Uwe Zimmermann die Möglichkeiten für eine eventuelle Erweiterung bzw. Neubau einer Feuerwehr. Danach wird es möglich sein, bspw. an dem jetzigen Standort eine Erweiterung und Erneuerung durchzuführen. Nähere Planungen und Überlegungen hierzu werden erst in der kommenden Sitzung des Verwaltungsausschusses vorgestellt.

Stadtbrandmeister Jürgen Warnecke erläuterte, wie wichtig die Anfahrt- und die Einsatzwege für die Fähigkeit schnell zu reagieren sind. Danach sollten möglichst alle benötigten Feuerwehrleute nach 5 Minuten in der Feuerwache sein, um dann anschließend nach 8 Minuten den Einsatzort erreichen zu können. Gerade diese Kriterien werden am jetzigen Standort erfüllt. Ähnlich sieht es bei den Ortswehren der Ortsteile aus.

Die CDU/FDP-Gruppe begrüßt die bisherigen Planungen und Untersuchungen für eine gut aufgestellte Wehr in Seesen. Nachdem Mitte der 80er Jahre die letzten baulichen Veränderungen in der Feuerwache durchgeführt wurden, sind die entsprechenden Modernisierungspläne nunmehr unausweichlich.

Nachdem in den Ortsteilen fast alle Feuerwehren über eine entsprechende Unterbringung verfügen, ist nun die Kernstadt auf der Prioritätenliste ganz oben. Seitens der Politik wurde noch einmal ausdrücklich der Feuerwehr für den immerwährenden selbstlosen Einsatz für die Bürgerinnen und Bürger gedankt. Gerade die Autobahnnähe ist immer wieder eine besondere Herausforderung durch die vielen Verkehrsunfälle, nicht zuletzt durch die Baustellensituationen.

Mit dem Satzungsbeschluss für den Bebauungsplan Spottbergsgrund ist es nun möglich, weitere Bauplätze für Bauwillige in einer attraktiven Wohnlage zu schaffen.

Da im Geltungsbereich dieses Planes auch der Bolzplatz für diesen Wohnbereich liegt, bedarf es des besonderen Schutzes dieser Freizeiteinrichtung. Dazu schlägt die CDU/FDP-Gruppe vor, dass der Bolzplatz nicht für die Bebauung freigegeben werden darf. Um dieses entsprechend abzusichern, wird ein entsprechender Sperrvermerk ausgesprochen, der besagt, dass nur der Rat durch einen Extrabeschluss eine Freigabe erteilen könnte. Nach dem bisherigen Entwicklungsstand ist davon auszugehen, dass mittel- bis langfristig dieser Bolzplatz benötigt wird. Dazu Rudolf Götz: „Durch dieses Vorgehen bleibt der Bolzplatz erhalten und ist abgesichert. Die entsprechenden Anregungen der Bürger wurden berücksichtigt.“

Durch einen entsprechenden Beschlussvorschlag wird nun auch die Maßnahme Abbruch der Widerlagerbrücke Maschstraße mit der Neuerrichtung einer Brücke festgestellt. Ebenfalls wird der Abbruch der Widerlager der ehemaligen Bahnbrücke nördlich der Ortslage Rhüden umgesetzt. Die ursprünglich vorgesehene Absenkung des Bürgersteiges in der Wilhelm-Busch-Straße wird nicht weiter verfolgt. Hiergegen hat sich der Ortsrat Rhüden ausgesprochen. Für die CDU/FDP-Gruppe erläuterte Ratsherr Ernst Pahl die weitere Vorgehensweise in der Ortslage Rhüden. Danach muss auch weiterhin überlegt und überprüft werden, ob nicht durch viele Einzelmaßnahmen insgesamt die Schäden im Falle eines Hochwassers reduziert werden können.

aktualisiert von Gerrit Lober, 21.02.2018, 13:15 Uhr

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