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25.05.2018, 07:47 Uhr | Rudolf Götz
CDU/FDP-Gruppe besucht Gallowayhof in Rhüden
Erfolgreicher Jahresabschluss 2017 liegt vor

Foto: Christiane Raczek

Im Rahmen ihrer Bereisungen bei den örtlichen Einrichtungen war diesmal für die CDU/FDP-Gruppe ein Besuch auf dem Gallowayhof Rhüden angesagt. Betreiberin Sabine Kirsch gab Einblick in ihre Hofanlage. Zu ihrer Aufzucht gehören Galloways (schottisches Hochlandrind) und auch das Schwäbisch-Hällische Schwein. Durch Direktvermarktung kann sie ihren Kundenstamm mit diesen gesuchten Fleischsorten zufriedenstellen. Vom Hof direkt können auch Wurstwaren aus eigener Herstellung in Dosen erworben werden.

Neben der Aufzucht von Nutzvieh wird auch ein Reiterhof mit dazugehöriger Reithalle betrieben. Hierfür wurden neben der klassischen Hofstelle die entsprechenden Hallen errichtet.

Alljährlich zum 01. Mai findet ein Hoffest für Jedermann statt.

Frau Kirsch wurde für ihre besondere Leistung bereits mit dem Innovationspreis der Stadt Seesen ausgezeichnet.

Der Betrieb ist auch der größte Bewirtschafter von Grünland in unserem Bereich u. a. mäht er die Grünflächen der Aktion Naturland im Nettetal. Für die CDU/FDP-Gruppe ein gutes Beispiel für Direktvermarktung in unserem Stadtgebiet.

Bei dieser Sitzung wurde das Jahresergebnis 2017 der Stadt Seesen besprochen. Danach hat das abgelaufene Haushaltsjahr einen Überschuss von 1,850 Mio. Euro aufzuweisen. Abzüglich des außerordentlichen Gesamtergebnisses ergibt sich ein echter Überschuss von 1,741 Mio. Euro. Dieses erfreuliche Ergebnis entstand durch überplanmäßige Gewerbesteuereinnahmen von 885.000 Euro; aus der Grundsteuer 41.000 Euro; aus den Gemeindeanteilen der Einkommenssteuer 121.000 Euro; aus der Umsatzsteuer 257.000 Euro und der Vergnügungssteuer 116.000 Euro.

Anzumerken ist, dass im Vergleich zu 2016 die Gewerbesteuer sogar um

1.097.000 Euro anstieg.

Das gesamte Gewerbesteueraufkommen für 2017 beträgt mit dem Jahresabschluss 4.685.000 Euro. Mittlerweile ein Wert, der sich der früheren Ertragskraft der Stadt annähert.

Am stärksten profitiert die Stadt vom Einkommensteueranteil seiner Einwohner. Dieser belief sich auf 7.267.000 Euro.

Wie immer, der Wermutstropfen bleibt nicht aus. Die Stadt muss 430.000 Euro Kreisumlage mehr bezahlen. Somit erhält der Landkreis Goslar nunmehr

9.631.000 Euro Kreisumlage allein aus Seesen.

Durch diese Entwicklung der Erträge aus den Steuern kann die Stadt ihre Schulden um ca. 570.000 Euro auf nunmehr 8.412.000 Euro absenken.

Ein weiteres Merkmal der Leistungsfähigkeit unserer Stadt drückt sich dahingehend aus, dass mit Ende 2017 in der Kasse liquide Mittel in Höhe von 6.233.000 Euro vorhanden waren. Damit verfügt man über die entsprechenden Rücklagen, um beispielsweise den Bau des neuen Feuerwehrgerätehauses in Seesen schultern zu können.

Zusammengefasst gilt, die Stadt hat in den zurückliegenden Jahren eine solide Haushaltspolitik betrieben. Dies alles war nur mit einer leistungsfähigen Verwaltung möglich. Bürgermeister Erik Homann und der Rat der Stadt Seesen haben ebenfalls zu diesem Erfolg wesentlich beigetragen.

aktualisiert von Gerrit Lober, 25.05.2018, 07:50 Uhr

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