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12.06.2018, 19:01 Uhr | Rudolf Götz
Münchehof braucht Bauplätze

Die CDU/FDP-Gruppe informierte sich im Münchehöfer forstlichen Bildungszentrum

Foto: Christiane Raczek

Die CDU/FDP-Gruppe traf sich im Forstlichen Bildungszentrum des Landes Niedersachsen in Münchehof. Bildungszentrumsleiter Hans Ulrich Stolzenburg führte seine Besucher durch die Liegenschaften. Man konnte sich davon überzeugen, dass die angehenden Forstwirte die Freizeiteinrichtungen intensiv an diesem schönen Frühsommerabend genossen haben. Es reicht nicht mehr aus, nur Schlafplätze anzubieten, Münchehof kann hier einiges bieten.

Die frühere Waldarbeiterschule besteht seit 1936 und wurde kontinuierlich ausgebaut. Neben den Unterrichtsräumen verfügt man über Gemeinschaftseinrichtungen und einem hervorragenden Demonstrations- und Übungsbereich mit den entsprechenden Maschinen und Werkstätten. Bis zu 80 Personen können vor Ort untergebracht werden.

Jährlich werden 300 Lehrgänge mit 4500 Teilnehmern belegt. Wenn die Kapazitäten nicht reichen, werden bei Speziallehrgängen die Teilnehmer in Hotels der Umgebung untergebracht.

Insgesamt 29 Personen haben hier ihren ständigen Arbeitsplätz. Einen guten Ruf genießt die Küche, die als besondere Spezialität Wildgerichte anbietet.

Hans Ulrich Stolzenburg lud alle Besucher zum diesjährigen Motorsägencup am 30. Juni und 01. Juli ein.

Bei der anschließenden Sitzung befasste man sich zunächst mit den Wünschen aus Münchehof. Elke Schulz verwies auf fehlende Bauplätze im Ort. Die CDU/FDP-Gruppe wird sich diesen Forderungen anschließen und die Verwaltung der Stadt bitten entsprechend tätig zu werden. Weiterhin berichtete sie über das Freibad. Demnach hat die Saison begonnen und wie jedes Jahr wird die Anlage sehr gut besucht und genutzt.

Aufgrund verschiedener Anfragen durch die Bürger wird erneut darauf hingewiesen, dass mit der Ausweisung des neuen Baugebietes Am Spottberg in Seesen der Bolzplatz erhalten bleibt. Der Rat der Stadt Seesen hatte sich bekanntlich für den Erhalt im Sinne der Bürger eingesetzt. Die Aufhebung des Platzes wäre nur durch einen Beschluss des Rates möglich. Diese Regelung wurde getroffen, um den Bebauungsplan nicht noch einmal mit hohen Kosten und Zeitverlusten zu ändern.

Mit Nachdruck wird die Verwaltung aufgefordert, entsprechend dem Spielplatzkonzept diese Anlagen besser auszustatten. Die Haushaltsmittel stehen hierfür zur Verfügung. Nötigenfalls wäre die Mehrheitsfraktion bereit, falls erforderlich, zusätzliche Mittel zu beantragen.

Ratsherr Jan Warnecke mahnte den Beginn der Toilettensanierung im Dorfgemeinschaftshaus Kirchberg an. Sollen doch mit diesem Jahr in den Sanitärbereichen der Stadt und den Ortsteilen die Baumaßnahmen beginnen.

aktualisiert von Gerrit Lober, 12.06.2018, 19:03 Uhr