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20.06.2018, 19:23 Uhr | Rudolf Götz
Anhörung der Seesener Sportvereine notwendig
 

Bei der Vorbereitung der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause befasste sich die CDU/FDP-Gruppe mit den Sorgen und Nöten der Seesener Sportvereine. Allgemeiner Konsens ist, dass die Stadt ausreichend mit Sporthallen des Landkreises und der Stadt ausgestattet ist. 

 

Im Zuge von Einsparmaßnahmen der 80er Jahre wurden die im städtischen Besitz befindlichen Freisportflächen den Vereinen mit entsprechenden Verträgen zur Nutzung und Pflege verpachtet. In der Zwischenzeit hat es sich ergeben, dass bedingt durch den demografischen Wandel, Herausbildung von Spielgemeinschaften, Veränderungen in den Vereinsstrukturen, über die Sportfreiflächen neu nachgedacht werden muss. 

 

Auch die Nutzung der Sporthallen ist mit anzusprechen. Vor allem geht es darum, festzustellen, ob die Ausstattung noch allen Belangen gerecht wird. 

 

Um Lösungen anbieten zu können, ist eine Zusammenarbeit mit dem Stadtsportring, dem Vertreter der Seesener Vereine, erforderlich. Weiterhin hat der Rat der Stadt Seesen mit dem Jugend-, Sozial- und Sportausschuss das entsprechende Fachgremium als Ansprechpartner der Seesener Sportvereine.

 

Nicht alle Seesener Sportvereine arbeiten zurzeit mit dem Stadtsportring zusammen. Damit es die Möglichkeit gibt, alle, bei diesem Thema mitzunehmen, wird die CDU/FDP-Gruppe vorschlagen, dass der stadteigene Sportausschuss in seiner nächsten Sitzung, die am 09. August 2018 stattfindet, den Tagesordnungspunkt „Anhörung der Seesener Sportvereine“ aufnimmt. Ziel soll es sein, zeitnah zu einer Veranstaltung mit allen Seesener Sportvereinen, einzuladen. Es ist daran gedacht, hierfür eine Moderatorin oder einen Moderator aus dem Bereich des Landessportbundes Niedersachsen zu gewinnen

 

Mit diesem Vorgehen erhofft man sich, die Vorstellungen und Ziele der Vereine für die Zukunft zu sammeln und hieraus die entsprechenden Bedarfe zu ermitteln. Anschließend kann dann, auch nach entsprechender politischer Diskussion, eine Sportstättenplanung auf den Weg gebracht werden.

 

Für die Vereine und für die Politik gibt es viel zu tun. Dazu Sabine Wendt als Vorsitzende des Sportausschusses: „Wir müssen offen sein für Neuerungen, dürfen aber nicht die gewachsenen Vereinsstrukturen aus dem Blick verlieren.“

 

Weiterhin befasste man sich mit der anstehenden Gesellschafterversammlung der Wirtschaftsbetriebe Seesen. Bürgermeister Erik Homann konnte als Geschäftsführer über ein gutes Jahresergebnis 2017 berichten. Das positive Jahresergebnis hat auch mit dem Verschmelzungsgewinn durch die Zusammenlegung der verschiedenen Geschäftsbereiche zu den Wirtschaftsbetrieben und der Service GmbH zu tun. Die CDU/FDP-Gruppe empfiehlt ihren Gesellschaftern dem Jahresergebnis 2017 zuzustimmen.

aktualisiert von Gerrit Lober, 20.06.2018, 19:24 Uhr

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