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14.08.2018, 08:45 Uhr | Rudolf Götz
Optionen für das Markthaus sind zu untersuchen
CDU/FDP-Gruppe besucht Grundschule in Münchehof. Die Schulleitung erläuterte Probleme und aktuelle Themen.
Foto: Sabine Wendt

Nach der Sommerpause traf sich die CDU/FDP-Gruppe in der Grundschule in Münchehof. Die Schulleitung mit Frau Nadine Kristen und Frauke Mandel stellte ihre Einrichtung vor. Danach wird in diesem Jahr nur eine erste Klasse beschult, allerdings erfreut sich der Schulkindergarten einer großen Nachfrage. Nach einer Begehung des Gebäudes konnte festgehalten werden, dass im Bereich der Türen, der Fußböden und auch der Toilettenanlagen baulicher Handlungsbedarf besteht. Weiterhin stehen Neuanschaffungen bei den digitalen Schultafeln für das kommende Jahr an. Schwerpunkt war jedoch die Vorstellung von Plänen, das Ganztagsangebot an zwei weiteren Nachmittagen zu erweitern. Hierzu sollen gemeinsam mit der Stadt Möglichkeiten erörtert werden. Damit ist gemeint, dass sich die Stadt auch finanziell beteiligt. Von der CDU/FDP-Gruppe wurde signalisiert, dass man diese Vorstellung unterstützt und den Bürgermeister Erik Homann bittet, dies entsprechend vorzubereiten und das im Schulausschuss zu beraten.

Insgesamt war man von dem Vorstellungsprofil der Grundschule Münchehof sehr angetan. Die kleinen baulichen Mängel lassen sich sicherlich in der nächsten Zeit abstellen.

Anschließend befasste man sich mit dem Rückzug der Edeka/Marktkauf -Gruppe aus dem Markthaus in Seesen. War man bislang davon ausgegangen, dass der Vertrag bis 2020 eingehalten wird, ist nun festzustellen, dass sich die Edeka ganz aus der Innenstadt zurückzieht. Gefragt sind nun die Inhaber des Markthauses eine Nachfolgeregelung zu finden. Mit dem Auszug des Lebensmitteldiscounters geht ein wesentlicher Ankermieter verloren. Es ist zu hoffen, dass für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine vernünftige Arbeitsplatzregelung greifen wird. Bei gutem Willen sicherlich nicht ein großes Problem für eine der größten Einzelhandelsketten.

Die CDU/FDP-Gruppe begrüßt, dass Bürgermeister Erik Homann gemeinsam mit dem Markthauseigentümer versuchen wird, eine akzeptable Lösung zu finden. Hat doch die Stadt Seesen in den letzten Jahren immer wieder Rücksicht auf die Belange des Markthauses genommen und ist auch weiterhin daran interessiert, möglichst viel Kaufkraft durch eine vielfältige Angebotspalette im Kernbereich zu erhalten.

Zu dem Parkhaus, das immer noch teilweise gesperrt ist, wurde die Information gegeben, dass lediglich die Notfallbeleuchtung noch installiert werden muss, um eine endgültige Gesamtfreigabe zu erhalten. Dies soll in den nächsten Wochen geschehen.

Sicherlich ist es auch Aufgabe der Politik, dafür Sorge zu tragen, dass ein vielfältiges Angebot für die Verbraucher in Seesen ermöglicht wird. Voraussetzung hierfür ist, eine gute Infrastruktur mit den entsprechenden Rahmenbedingungen anzubieten. Dies ist gerade durch die Neugestaltung der Innenstadt geschehen. Jedoch lassen sich die marktwirtschaftlichen Prinzipien nicht außer Kraft setzen. Letztendlich entscheidet der Verbraucher darüber, wie und wo Einzelhandelsstrukturen erhalten bleiben.

Eine große Rolle bei den weiteren Planungen für die Seesener Innenstadt wird die Potenzialstudie für Seesen spielen. Hiermit werden sich in der nächsten Zeit die Fraktionen und die Ausschüsse eingehend befassen. Durch die Vorgaben des Regionalverbandes Braunschweig ist es erforderlich, die zentralen Versorgungsbereiche zu untersuchen und den Veränderungen anzupassen.

Ratsherr Jürgen Nitsche sprach Themen an, die die Seesener Bürgerinnen und Bürger bewegen. Danach wünscht man sich die Wiederherstellung des „Blauen Auges“ vor dem Amtsgericht und diverse Verbesserungen bei Vorfahrtssituationen an einigen Straßenkreuzungen. Gerade das Radwegekonzept bedarf einer weiteren Umsetzung. Hier muss noch mehr getan werden. Es wurde vereinbart, die angesprochenen Themen in die Ratsarbeit einzubringen.

aktualisiert von Gerrit Lober, 15.08.2018, 08:50 Uhr