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15.11.2018, 07:22 Uhr | Rudolf Götz
CDU/FDP-Gruppe setzt auf Markthaus

Die CDU/FDP-Gruppe befasste sich mit der Vorbereitung der Wirtschaftsausschusssitzung des Rates. Geht es doch um die Information zum Einzelhandelsgutachten der Stadt Seesen. Danach wurde diese Expertise zur Analyse der Potenzialstandorte in Seesen erstellt. Diese Untersuchung war erforderlich, um für den Regionalverband Großraum Braunschweig die ortsbezogenen Daten fortzuschreiben.

Seesen ist zusammen mit Goslar, Bad Harzburg und Clausthal-Zellerfeld mittelzentraler Verbund mit oberzentraler Teilfunktion. Um weiterhin diese Aufgabenstellung erfüllen zu können hat sich die Stadt entsprechend mit dem Regionalverband abzustimmen.

Für die Stadt Seesen ist es wichtig, wie die Zentrenentwicklung mit den entsprechenden Potenzialen bestmöglich gewährleistet wird. Dazu gehört insbesondere die handelsseitige Entwicklung mit einer entsprechenden Strategie. Daraus ergibt sich, dass Anpassungs- und Fortschreibungserfordernisse erkannt werden.

Aufgabenstellung war unter anderem, auch festzustellen, wie sich Erschließungen des Schützenplatzes auswirken würden.

Eine große Zentralität für Seesen ist bei Nahrungs- und Genussmitteln, Drogerie/Kosmetik, Zeitungen/Bücher sowie Blumen/Zoologischer Bedarf festzustellen. Weniger gut schneidet man im Bereich Bekleidung, Schuhe/Lederwaren ab.

Bei den Untersuchungen wurde mit berücksichtigt, dass im Markthaus ein leistungsfähiger Lebensmittelanbieter besteht.

Die CDU/FDP-Gruppe sieht für die Innenstadt ein vollfunktionsfähiges Markthaus als Anker für alle Bereiche an. Hierzu gehört aber auch eine voll nutzbare Parkpalette. Nach Angaben der Betreiber soll diese nun wirklich bis zum Jahresende wieder komplett befahrbar sein.

In der Zwischenzeit hat sich der Regionalverband Großraum Braunschweig in seiner Aussage festgelegt. Danach ist die Innenstadt zentraler Versorgungsbereich. Damit ist am Schützenplatz Einzelhandel nicht möglich, da dieser nicht zu diesem Bereich zählt.

Um den zentralen Versorgungsbereich zu stärken, ist somit die Ansiedlung eines Einzelhändlers für Lebensmittel im Kern, sprich Markthaus, erforderlich. Es wird darauf gesetzt, dass die Gespräche seitens der Betreiber mit Lebensmittlern von Erfolg gekrönt werden.

Dazu Rudolf Götz: „Wir konnten das Problem „Kaufhaus Meinecke“ lösen und setzen darauf, dass auch das Vollangebot der Innenstadt erhalten bleibt!“

Mit der Sanierung der Innenstadt und der daraus erfolgten Attraktivitätssteigerung wurden seitens der Stadt erfolgreich die Weichen für eine Belebung und Aufrechterhaltung der Einzelhandelsstruktur gestellt. Es gilt dies zu verteidigen, aber auch fortzuentwickeln.

Ratsfrau Sabine Wendt teilte mit, dass Anfang Dezember der Sport- und Jugendausschuss tagen wird. Dabei geht es auch darum, die Modalitäten für die antstehende Konferenz der Seesener Sportvereine festzulegen. Bekanntlich soll eine Veranstaltung mit Moderator durchgeführt werden, bei der die Vereine und die Politik gemeinsam ermitteln, wie die Zukunft der Sportanlagen und Vereinsstrukturen zu gestalten sind.

Ärger scheint sich nach der Sanierung der Aula im Schulzentrum anzukünden. Trotz der Ausgabe von ca. 800.000 Euro erfüllen die Lüftungsanlage und auch die Verdunkelungsanlage der Fenster nicht die Anforderungen. Bekanntlich hat der Landkreis im Rahmen des kommunalen Investitionsprogramms erhebliche Anstrengungen unternommen. Hier muss dringend nachgebessert werden. Das Kulturforum und andere Veranstalter müssen bei ihren berechtigten Wünschen unterstützt werden. Alle Kreistagsabgeordneten aus Seesen sollten sich mit Nachdruck für die Aula einsetzen.

aktualisiert von Gerrit Lober, 15.11.2018, 07:23 Uhr