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05.11.2015, 16:03 Uhr | Rudolf Götz, CDU
Seesen profitiert vom Investitionsförderungsgesetz
Im Sommer hat der Bund aus seinem Sondervermögen Finanzhilfen an die Bundesländer gegeben, um damit Investitionen in den Kommunen zu fördern.
Danach erhält die Stadt Seesen 320.000,00 Euro plus 30.000,00 Euro Eigenanteil. Somit ist es möglich, ca. 350.000,00 Euro für wichtige Projekte in der Stadt auszugeben. Beachtet werden muss, dass es hierbei um energetische Sanierung geht und um Einrichtungen für die frühkindliche Infrastruktur und den Schulen. Mit diesen Mitteln kann nun in 2015 die Kindertagesstätte Rhüden saniert werden und der Baubetriebshof bekommt ein neues Dach mit entsprechender Wärmedämmung. Besonders erfreulich ist, dass mit 39.000,00 Euro (die CDU/FDP-Gruppe war vor 4 Wochen vor Ort) Mittel in die Kindertagesstätte Ildehausen fließen. Damit kann die Fassade gedämmt und neue Fenster eingebaut werden. Danach wird es möglich sein, die ehemalige Lehrerwohnung für den Kindergarten und den Heimatverein besser zu nutzen.

Erst im Jahr 2017 ist es möglich, mit diesen Mitteln die Fassade und das Flachdach der Sporthalle Jahnschule zu sanieren.

Mit diesen Unterhaltungsmaßnahmen für städtische Gebäude kann ein erheblicher Beitrag zur Verbesserung der Infrastruktur geleistet werden.

Ildehausen betreibt weiterhin einen Wasserbeschaffungsverband. Dieser ermöglicht es, die Haushalte eigenständig mit Quellwasser zu versorgen. Dafür ist es notwendig, dass zwischen der Stadt Seesen und dem Verband der Konzessionsvertrag erneut um 20 Jahre verlängert wird. Die Ildehäuser kann man nur dazu beglückwünschen, dass sie kostengünstig sehr gutes Trinkwasser erhalten. Ein Beispiel für bürgerliches Engagement.

Eine weitere erfreuliche Entwicklung für unsere Stadt zeichnet sich ab mit dem Antrag an die Kulturstiftung des Bundes. Hier wird die Grundlage für ein Projekt geschaffen, mit dem 570.000,00 Euro von 2016 bis 2018 für die Kultur ausgegeben werden können. Durch entsprechende Vorarbeit, aller Kulturschaffenden in Seesen mit dem Projektleiter Thorsten Scheerer, konnte diese für Seesens Zukunft richtige Maßnahme auf den Weg gebracht werden. Hier haben viele im Hintergrund mitgewirkt und erfolgreich gehandelt.

Parallel wird die Stadt Seesen weitere 500.000,00 Euro in die Sanierung der Fassade und Erneuerung des Aufzuges des Bürgerhauses investieren. Danach wird das Bürgerhaus, dann neu „Jacobson-Haus“, für die gesamte Bevölkerung eine Anlaufstelle sein, von der aus die kulturelle Vielfalt der Stadt erkennbar sein wird.

Die CDU/FDP-Gruppe begrüßt, dass mit der zu erwartenden Umbenennung des Bürgerhauses in „Jacobson-Haus“, an das große kulturelle Erbe der jüdischen Gemeinde und seinen wichtigen Beitrag für das liberale Judentum angeknüpft werden kann. Es wird spannend sein, all diese Neuerungen zu begleiten und umzusetzen.

aktualisiert von Antonio Mateo, 13.02.2018, 13:03 Uhr

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