Besichtigung sanierter Straßen im Ortsteil Rhüden
Rund 1,1 Millionen Euro in die Erneuerung der „Bohnenbleekstraße“ und der Straße „Vor dem Lindenberg“ investiert.
Die Mitglieder der CDU/FDP-Gruppe im Rat der Stadt Seesen haben bei ihrer jüngsten Sitzung in Rhüden die fertiggestellte Sanierung der „Bohnenbleekstraße“ und der angrenzenden Straße „Vor dem Lindenberg“ besichtigt. Die beiden Straßen wurden einschließlich der Gehwege grundlegend erneuert. Darüber hinaus wurden im Zuge der Baumaßnahme umfangreiche Kanalbauarbeiten durchgeführt. Insgesamt wurden rund 1,1 Millionen Euro investiert.
Die Rhüdener CDU-Ortsrats- und Stadtratsmitglieder zeigten sich erfreut darüber, dass mit der Sanierung ein lang gehegter Wunsch der Anwohnerinnen und Anwohner umgesetzt werden konnte. „Die Erneuerung der beiden Straßen ist ein wichtiger Schritt für Rhüden. Gleichzeitig konnten die Anlieger vor zusätzlichen finanziellen Belastungen geschützt werden“, so die CDU-Vertreter.
Eine wichtige politische Weichenstellung erfolgte bereits im Jahr 2021. Die CDU Seesen hatte unter ihrem damaligen Vorsitzenden Jan Warnecke in den Ratsgremien die Abschaffung der Straßenausbaubeitragssatzung forciert. Ziel war es, Grundstückseigentümer bei einer grundlegenden Sanierung ihrer Straße künftig nicht mehr mit Straßenausbaubeiträgen zu belasten. Der Rat der Stadt Seesen folgte dem Antrag und beschloss die Abschaffung der Satzung.
Damit war nach Ansicht der CDU/FDP-Gruppe auch der Weg frei, notwendige Straßensanierungen anzugehen, ohne die Anlieger mit entsprechenden Beiträgen zu belasten. „Die Sanierung in Rhüden zeigt, dass politische Entscheidungen konkrete Verbesserungen vor Ort bewirken können“, wurde aus der Gruppe hervorgehoben.
Auch weitere Straßen im Seesener Stadtgebiet sollen in den kommenden Jahren grundlegend erneuert werden. In der derzeitigen Umsetzung befindet sich der untere Bereich der Straße „Heber“ in Bilderlahe. Auf der Prioritätenliste ganz oben stehen unter anderem die Straße „Am Sweenhof“ in Münchehof sowie die „Neustädter Straße“ in Bornhausen.
Wie Bürgermeisterkandidat und CDU-Ratsherr Gerrit Lober ergänzte, hat der Rat für das Jahr 2026 zusätzliche Mittel in Höhe von knapp 700.000 Euro für Deckschichtsanierungen im gesamten Stadtgebiet bereitgestellt. Nach dem vergangenen harten Winter sei dies dringend erforderlich, um insbesondere die gravierendsten Straßenschäden zu beseitigen.
Die CDU/FDP-Gruppe betont, dass sie sich im Gegensatz zu manchen anderen politischen Mitbewerbern kontinuierlich dafür eingesetzt habe, ausreichende Mittel für den Straßenbau bereitzustellen. Angesichts der erheblichen Kosten sei es allerdings nicht möglich, sämtliche sanierungsbedürftigen Straßen kurzfristig zu erneuern. Mit den bereits umgesetzten und geplanten Maßnahmen sei jedoch ein wichtiger Anfang gemacht.